SONDERSCHAUEN

Sonderschau "C o m e b a c k" | Sammlung LBBW

Bereit für Neues

Mit der Sonderausstellung „Comeback“ auf der Art Cologne 2018 kehrt ein bedeutender Player im Bereich Corporate Collecting auf die Bildfläche der Kunstszene zurück.

Die Sammlung LBBW mit ihren Schwerpunkten in der deutschen und internationalen Kunst der 1980er und 1990er Jahren versammelt zahlreiche bekannte künstlerische Positionen und hochkarätige Highlights. Sie gehört damit seit vielen Jahren zu den qualitätsvollsten Sammlungen im Wirtschafts- und Finanzsektor in Deutschland.

Daran wird jetzt wieder angeknüpft. Auf der Grundlage eines kuratorisch und strategisch abgestimmten Konzepts nimmt die LBBW ihre Sammlungstätigkeit erneut auf und führt die bisherige erfolgreiche Ausstellungstätigkeit begleitet von zeitgemäßen Kunstprojekten unter neuen Bedingungen fort.

Kuratiert von: Lutz Casper, Sammlung LBBW; Nicole Fritz, Kunsthalle Tübingen; Gregor Jansen, Kunsthalle Düsseldorf

Die Künstler:

  • Thomas Demand | Isa Genzken
  • Thomas Grünfeld | Georg Herold
  • Christian Jankowski | Astrid Klein
  • Thomas Locher | Michel Majerus
  • Tobias Rehberger | Cindy Sherman
  • Wolfgang Tillmans | Rosemarie Trockel
  • Christopher Williams | Peter Zimmermann

Zuzanna Czebatul gestaltet Eingang Süd
der ART COLOGNE 2018

Anknüpfend an die Installation von Michael Riedel im vergangenen Jahr, präsentiert die diesjährige ART COLOGNE vom 19. bis 22. April 2018 eine weitere großformatige Arbeit im Eingangsbereich Süd der Koelnmesse. Unter dem Titel „Higher Than The Sun“ zeigt die Künstlerin Zuzanna Czebatul eine flächendeckende Bodenarbeit aus Teppich.

Kate Brown von Artnet hat die Arbeit der in Berlin lebenden Künstlerin wie folgt beschrieben (Auszug):
Worte wie MEGA CASH SPEED JIZZ HYPE FROG sind entlang des Bodens zu lesen. Casino-Teppiche, bekannt für ihre hypnotischen und aufdringlichen Designs, die die Spieler wach und in Spiellaune halten sollen, sind der Ausgangspunkt für die Arbeit Higher Than The Sun.

Die Bodenarbeit nimmt dem Besucher die Orientierung und führt seine Aufmerksamkeit über dessen Füße hinweg von sich selbst fort und hält sie im Raum gefangen. Bunte Wappen wabern auf blauen tektonischen Platten. Irgendwo zwischen militärischer Camouflage und Ming-Vase zeichnet sich eine Konstellation von Symbolen ab: Cartoon-Hände schwingen und ringen um Gleichgewicht, eine Zunge schnappt sich einen Happen Acid, ein Pilz züchtigt einen Anderen, Zungen und Schlangen schlingen sich umeinander. Dieses Spiel scheint sich selbst voranzutreiben, wie eine surrealistische Maschine, die nicht aufzuhalten ist. Auf einem der Bänder ist ein anderes Wort geschrieben: NOW - wie ein fragmentiertes Gedicht oder ein Befehl, eine Anweisung, die auf einem Bildschirm aufflackert, hier jedoch still, sich ausdehnend auf einem industriell produzierten Teppich.

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