26.04.17

Rheinland mit interessantem Ausstellungsprogramm zur ART COLOGNE

Köln und das Rheinland werden im April wieder zum Hotspot der Kunst: Vom 26. bis 29. April bietet die ART COLOGNE mit rund 200 internationalen Galerien und Kunsthändlern einen hochklassigen Querschnitt von Klassischer Moderne, Nachkriegskunst und Zeitgenössischer Kunst. Darüber hinaus versprechen hochkarätige Ausstellungen in Köln, Bonn, Düsseldorf und Raum Aachen ein vielversprechendes Programm.

Am 26. April findet im Kölnischen Kunstverein (Köln) die Eröffnung der Ausstellung der amerikanischen Künstlerin Avery Singer statt. Sie hat in der jüngeren Vergangenheit ein Werk geschaffen, das gelinde gesagt, etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint. So fertigt Singer unter Anwendung der Airbruch-Technik zumeist großformatige Malereien, die auf Bildern basieren, die sie im Vorfeld am Computer mit Programmen wie SketchUp oder Blender erstellt. Das Resultat dieser Vorgehensweise sind äußerst faszinierende Bildschöpfungen, die stilistisch an die Formensprache des französischen Kubismus erinnern und dabei gesellschaftspolitische Themen, wie etwa die Funktionsweisen und Regeln der Kunstszene, reflektieren.
Weitere Informationen: http://koelnischerkunstverein.de

Im vergangenen Jahr erhielt Gerrit Frohne-Brinkmann den ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS, ermöglicht durch die Deutsche Telekom. In der mit dem Preis verbundenen Ausstellung realisiert er nun eine neue Arbeit in der artothek - Raum für junge Kunst (Köln). In seiner Ausstellung "WE HAVE A T-REX", die am 27. April eröffnet wird, ist Gerrit Frohne-Brinkmann den ästhetischen Setzungen und Bildikonen der Filmindustrie auf der Spur, nutzt bereits vorhandene Requisiten oder baut sie nach und reinszeniert dabei Settings, die unsere Visualisierung von Realität nachhaltig geprägt haben.
Weitere Informationen: www.museenkoeln.de

Ebenfalls am 27. April eröffnet die Sammlung Philara (Düsseldorf) eine Austellung der Künstlerin Erika Hock unter dem Titel "Second Home". Der Zweitwohnsitz ist Signum einer Generation von rastlosen Pendlern und Stadtnomaden. Second Home, fast schon als Paradoxon einer Heimat entgegengesetzt, beschreibt einen temporären Aufenthaltsort dynamischer Akteure in flexiblen Lebensstadien. Die skulpturalen Arbeiten von Erika Hock sind Resultate einer nicht final sesshaft werden wollenden Gestalt.
Weitere Informationen: www.philara.de

Das Museum Ludwig (Köln) zeigt gleich zwei hochkarätige Ausstellungen. Mit der Ausstellung von rund 80 Exponaten von Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus (18. Februar - 14. Mai 2017) zeich¬net die Ausstel¬lung Werk, Denken und Leben eines Künstlers nach, der Gemälde und Skulp¬turen eben¬so schuf wie Fen¬ster und Mo¬saike, der in lei¬den¬schaftlich¬er Au¬sei¬nan¬derset¬zung mit der Kunst sein¬er Zeit ei¬nen ei¬ge¬nen Weg zur Ab¬s¬trak¬tion fand und der sch¬ließlich von den Nazis an den Rand ge¬drängt, als "en¬tartet" ver¬femt und als Jude er¬mordet wurde. Zugleich stellt das Museum anlässlich des 85. Geburtstages von Gerhard Richter erstmals 26 neue, abstrakte Bilder vor, die alle im letzten Jahr entstanden sind. Sonderöffnungszeiten vom
25. April bis 1. Mai 2017: täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr.
Weitere Informationen: www.museum-ludwig.de

Seit dem Frühjahr 2014 laufen die Planungen und Umbauten von Sollich Architekten an Haus Mödrath - Räume für Kunst (Kerpen), gut zu erreichen im Städtedreieck Köln-Aachen-Düsseldorf. Haus Mödrath - Räume für Kunst wird ein Begegnungsort für zeitgenössische Kunst, Musik und Kultur. Die über 1.000 qm Fläche auf vier Etagen liegen in einem 75.000 qm großen Park. Am 23. April wird das Haus Mödrath - Räume für Kunst mit der Ausstellung Aftermieter, kuratiert von Veit Loers, eröffnet. Im Zentrum steht das Haus selbst: Zivilisation und domestizierte Natur. Eine Transformation auf vielen Ebenen: von der Gesellschaft zum Individuum, vom Bewohner zum Artefakt, vom Animalismus zum Altruismus, von der künstlerischen Strategie zur Epiphanie.
Weitere Informationen: www.haus-moedrath.de

Die schweigende Mehrheit hat gesprochen - so würden es zumindest Populisten formulieren. Weltweit werden Minderheiten zurückgedrängt, neue Kulturkämpfe brechen aus. Doch was bedeutet es wirklich, wenn "das Volk" plötzlich in unzählbaren Massen, als enigmatische Mehrheit in Erscheinung tritt?
In den Kurzfilmen der Ausstellung Enigmatische Mehrheiten (04. April bis 13. Juli 2017) in der Akademie der Künste der Welt (Köln) treten sieben internationale Künstler dem "Volk" gegenüber: Das Ergebnis sind unheimliche Bilder und bizarre soziale Studien, Situationen und Anordnungen. Verwischte Fronten treten an die Stelle der klaren Geometrie von rechts und links.
Weitere Informationen: www.academycologne.org


Anmerkung für die Redaktion:
Fotomaterial der ART COLOGNE finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet unter www.artcologne.de im Bereich "Presse".
Presseinformationen finden Sie unter www.artcologne.de/Presseinformation
Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

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