09.04.18

ART COLOGNE präsentiert interessante Sonderschauen und vielseitiges Talks-Programm

ZADIK zeigt Kunstszene der 90er Jahre - Landesbank Baden-Württemberg mit eigener Sammlung

Neben dem klassischen Galerieprogramm und der Gestaltung des Eingangs Süd durch Zuzanna Czebatul zeigt die ART COLOGNE vom 19. bis 22. April 2018 Sonderschauen des Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung (ZADIK) sowie der Landesbank Baden-Württemberg. Darüber hinaus runden die ART COLOGNE Talks das Programm der 52. Ausgabe der Messe ab.

"THE KÖLN SHOW" - Netzwerke der Avantgardegalerien in den Neunziger Jahren
Für seine diesjährige, opulent bebilderte Zeitreise hat das ZADIK die Koordinaten auf den heute besonders in Amerika tradierten Mythos der Kölner Kunstszene der 1990er Jahre gesetzt. Es besucht dort die Menschen und Ereignisse, die transeuropäische und transatlantische Brücken bauten und kunstprogrammatische Weichen stellten für unsere Gegenwart und lässt die Zeit der zum Teil in harter Kneipenarbeit erwirtschafteten künstlerischen Selbstreflexivität, der Kontextkunst und Institutionskritik wieder lebendig werden.

Die Fanfare, mit der das neue Jahrzehnt hinausposaunt wurde, war 'The Köln Show' (27.4.-26.5.1990), eine Ausstellung mit Werken von 66 Künstlerinnen und Künstlern aus Europa, den USA und Japan, kuratiert von den Kölner Galeristinnen Monika Sprüth, Esther Schipper, Isabella Kacprzak, Tanja Grunert, Gisela Capitain und Sophia Ungers und den Galeristen Rafael Jablonka, Max Hetzler und Daniel Buchholz, koordiniert von Monica Beer, mit dem von Isabelle Graw redigierten und herausgegebenen Begleitbuch ‚Nachschub - Supply‘.

Weitere Informationen: http://www.artcologne.de/ART-COLOGNE/Die-Messe/Events/ZADIK/index.php

C o m e b a c k: Sammlung LBBW

Bereit für Neues
Mit der Sonderausstellung „Comeback“ auf der ART COLOGNE 2018 kehrt ein bedeutender Player im Bereich Corporate Collecting auf die Bildfläche (des Kunstbetriebs) zurück. Die Sammlung LBBW mit ihren Schwerpunkten in der deutschen und internationalen Kunst der 1980er und 1990er Jahren versammelt zahlreiche bekannte künstlerische Positionen und hochkarätige Highlights. Sie gehört damit seit vielen Jahren zu den qualitätvollsten Sammlungen im Wirtschafts- und Finanzsektor in Deutschland. Daran wird nun angeknüpft. Auf der Grundlage eines kuratorisch und strategisch abgestimmten Konzepts nimmt die LBBW ihre Sammlungstätigkeit wieder auf und führt die bisherige Ausstellungstätigkeit – begleitet von zeitgemäßen Kunstprojekten – unter neuen Bedingungen fort.

Künstler: Thomas Demand, Isa Genzken, Thomas Grünfeld, Georg Herold, Christian Jankowski, Astrid Klein, Thomas Locher, Michel Majerus, Tobias Rehberger, Cindy Sherman, Rosemarie Trockel, Wolfgang Tillmans, Christopher Williams, Peter Zimmermann

Kuratiert von: Lutz Casper, Sammlung LBBW; Nicole Fritz, Kunsthalle Tübingen; Gregor Jansen, Kunsthalle Düsseldorf

ART COLOGNE Talks Lounge

An allen vier Messetagen erwartet die Besucher ein vielseitiges Talks-Programm mit hochkarätigen Gesprächspartnern. Die Themen variieren von Wertewandel, Kunst und Wirtschaft im Dialog bis hin zu einer Zeitreise durch die Kunstgeschichte. Die Schwerpunkte im Überblick:

Donnerstag, 19. April 2018

Wertewandel - In Kooperation mit Monopol
Fälschungen und Betrug, Korruption und Nebengeschäfte, Belästigung und Diskriminierung: Die Skandale im Kunstbetrieb häufen sich. Zwischen Kodex und Konsens, zwischen Verführung und Verbrechen: Welchem Wertesystem folgt der Kunstbetrieb heute – und wer wacht darüber?

Freitag, 20. April 2018

Kunst und Wirtschaft im Dialog
Welche Wege gehen Bündnisse von Kunst, Kultur und Wirtschaft heute? Wie sehr braucht einer den anderen? Wie kann Kunst in Unternehmen erfolgreich Kreativität fördern? Und wie kann sie im Inneren die Teamarbeit fördern und nach außen zu einer klaren Positionierung beitragen? Wie und mit welchen Methoden und Zielsetzungen können Kunstsammlungen in Unternehmen aufgebaut werden? Die Gespräche untersuchen diese und andere Fragestellungen.

Samstag, 21. April 2018

Wohin geht die Reise im Netz? – In Kooperation mit KUNSTFORUM International
Demokratisierung durch digitale Produktions-und Vermittlungstechnologien versus Abhängigkeiten von ihnen. Das Überangebot an Kunstbeurteilung und PR-Kommerz schreit nach der Kunst des feinen Urteils. Digitale Darstellungsformen von Kunst und deren Vermittlung fordern eine neue Kunstkritik – aber auch eine neue Öffentlichkeit.

Sonntag, 22. April 2018

Zeitreise
In vier Etappen durch die neuere Kunstgeschichte – angefangen mit der Gründung des Staatlichen Bauhauses von Walter Gropius vor 100 Jahren, über die verlockende Kunst der 68er, die „wilden 90er“ in Köln (und anderswo) bis hin zur Zukunft der Bilder in Zeiten der Digitalisierung. Beleuchtet werden der historische Kontext, die unterschiedlichen Bewertungen und Analysen und die Perspektiven der verschiedenen hochkarätigen Experten.

Zum detaillierten Programm: http://www.artcologne.de/ART-COLOGNE/Die-Messe/Events/ART-COLOGNE-TALKS-LOUNGE/index.php

Anmerkung für die Redaktion:
Fotomaterial der ART COLOGNE finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet unter
www.artcologne.de im Bereich „Presse“.
Presseinformationen finden Sie unter www.artcologne.de/Presseinformation
Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

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