29.04.17

ART COLOGNE überzeugt mit internationalem Teilnehmerfeld und hoher Angebotsqualität

Die ART COLOGNE hat ihre Top-Position erneut eindrucksvoll unterstrichen. Zum Messeschluss der ART COLOGNE 2017 zeigen sich sowohl Veranstalter als auch Teilnehmer zufrieden. 204 Galerien aus 28 Ländern sind in diesem Jahr nach Köln gereist und präsentierten den rund 52.000 Besuchern Arbeiten von rund 2.000 Künstlern der klassischen Moderne, Nachkriegskunst und zeitgenössischen Kunst. "Aufgrund des Gallery Weekend haben wir uns in diesem Jahr bewusst entschieden auf den besucherstarken Sonntag zu verzichten, mit dem Ziel insbesondere internationalen Sammlern und Kunstinteressierten den Besuch beider Veranstaltungen zu ermöglichen. Dadurch konnten wir einen deutlichen Zuwachs an Qualität auf Besucherseite erzielen, zu dem auch unser qualitativ hochwertiges und internationales Galerienprogramm beitrug", erklärt Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE. Neue Akzente setzte die ART COLOGNE mit cutting-edge Art und experimenteller Kunst im Sektor NEUMARKT. So hatten vor allem die jungen Galerien die Möglichkeit der Präsentation sowie der internationalen Vernetzung.

"Die Besucher kennen sich gut aus", stellt Hannes Schroeder-Finckh von der Galerie Sprüth Magers (Berlin, London, Los Angeles) fest, die unter anderem eine Arbeit von Cindy Sherman veräußerte und Skulpturen von Rosemarie Trockel in eine Kölner Sammlung verkaufte. "Die Stimmung bei der Eröffnung war top, die ART COLOGNE hat an Qualität nochmal zugelegt. Wir hatten gute Gespräche und konnten neue Kontakte machen".

Überaus zufrieden war man auch am Stand der Galerie Thaddaeus Ropac (Salzburg, Paris), wo Malerei und Skulptur gleichermaßen gefragt waren. "Die ART COLOGNE hat einen großen Auftritt und reiht sich in die Kategorie der internationalen Messen ein", befindet Fred Jahn von der Galerie Jahn und Jahn (München), "alles wirkt seriös und professionell, sämtliche Beiträge haben ein hohes Niveau". Auch Ursula Gansfort von der Galerie Schönewald (Düsseldorf) ist sehr zufrieden: "Wir haben gute Verkäufe erzielt. Auch die Vielfalt und Qualität der Sammler ist sehr gut." "Die Qualität ist super, ich habe selbst auch gekauft", stellte die New Yorker Galeristin Carolina Nitsch fest. "Sensationell" seien die Verkäufe bei der Vernissage gewesen. "Für klassische Werke in gutem Zustand ist ein Markt da", so Nitsch, die auch Museumsleute an ihrem Stand begrüßte.

"Wir sind glücklich, in Köln zu sein", sagte Morten Korsgard von der Kopenhagener Galerie Bo Bjergaard (Kopenhagen), die neue Kunden gewinnen konnte. "Deutschland ist ein großer Markt für uns, wir haben hier gute Kunden und machen gute Geschäfte", berichtet Korsgard. Verkauft wurden atelierfrische Arbeiten von Jonathan Meese; Werke von Per Kirkeby, Tal R und Brigitte Waldach.
Über "tolle Gespräche und tolle Reaktionen auf Chris Burdens Installation "Buddha's Fingers" freute sich Jona Lueddeckens von Gagosian (London, New York), der Gespräche mit Privatsammlern und Museumsleuten führte. "Die ART COLOGNE gefällt uns sehr gut, sie ist inhaltlich interessant und gut abgestimmt", urteilt der Wiener Galerist Klaus Thoman, der ein großes Gemälde von Herbert Brandl verkaufte und ein Bild von Florian Kompatscher verkaufte. Daniel Templon (Paris) zeigt sich sehr zufrieden: "Es ist toll, nach 20 Jahren wieder auf der ART COLOGNE zu sein. Die Vernissage hat uns sehr begeistert. Wir konnten einige gute Verkäufe verzeichnen und haben sehr gute Kontakt gehabt".

"Das ist eine wunderbare Messe. Wir fühlen uns sehr wohl", schwärmt der Dortmunder Galerist Wilfried Utermann (Dortmund), "schon bei der Vernissage waren alle da, die wir erwartet hatten. "Das Interesse ist in diesem Jahr noch größer als sonst", stellt Alexandra Henze-Triebold von der Galerie Henze & Ketterer (Wichtrach / Bern) zufrieden fest, "alle unsere Sammler waren da".

"Wir haben ein sehr gutes Feedback auf unseren Stand, insbesondere auf die Collagen von Kurt Schwitters, und hatten intensive Gespräche mit deutschen Sammlern", berichtet ART COLOGNE-Debütant Yves Zlotowksi (Paris). "Wir hatten viele interessante Sammler aus den Benelux-Ländern und aus Frankreich am Stand", freut sich der Kölner Pop-Art-Experte Klaus Benden, "es herrscht eine ausgezeichnete Stimmung auf der Messe und wir konnten gute Kontakte machen".

Galerie Dierking (Zürich) und Thomas Salis (Salzburg) sind mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden: "Unser Konzept eines kuratierten Standes ist voll und ganz aufgegangen und wir haben gute Verkäufe erzielt", so Dierk Dierking. "Die ART COLOGNE ist sehr stark, wir sind positiv überrascht", begeistert sich der Berliner Galerist Thomas Derda, der erstmalig in Köln vertreten ist. "Die Messe ist eine gute Gelegenheit, Vertreter wichtiger Institutionen zu treffen. Ich bin happy und komme gerne wieder". "Das Publikum ist spitze und kennt sich bestens aus", lobt Alexandra Poireau-Konzett von der Konzett Gallery aus Wien, die Objekte von Franz West und Werke von Rudolf Polanszki abgab.

Positiv äußerten sich auch Veronique Ansorge von der Galerie David Zwirner (New York, London), die das "schöne Ambiente" lobte und Sebastian Neusser von Michael Werner Kunsthandel (Köln, London, New York), der quer durch das Programm verkaufte. "Die ART COLOGNE ist sehr gut aufgestellt, wir sind zufrieden", hieß es am Stand der Galerie Max Hetzler (Berlin, Paris). Bei Sies und Höke (Düsseldorf) freute man sich über den Verkauf einer Installation von Julius von Bismarck in die Bundeskunstsammlung (20.000 Euro netto). Gefragt waren auch die Werke aller anderen Künstler; bereits zur Halbzeit hatte man zweimal umgehängt.

"Alles ist höchst erfreulich", bringt Thole Rotermund (Hamburg) seinen Eindruck auf den Punkt. Der Hamburger Kunsthändler hat zum ersten Mal an der ART COLOGNE teilgenommen. "Das ist eine sehr lebendige und energische Messe, wir haben eine super Resonanz auf unseren Stand und schöne, vertiefte Gespräche mit informierten und kaufbereiten Besuchern". "Alle großen Sammler waren da", gab die Galerie von Vertes, bekannt, die unter anderem ein Ölgemälde von Gabriele Münter (345.000 Euro) verkaufte. "Jeden Tag passiert etwas", so Linn Lühn, die ein großformatiges Gemälde von Christoph Schellberg in eine Münchner Sammlung verkaufte und mit Lampen von Carmen D´Appolonio Erfolg hatte. Die Düsseldorfer Galeristin freute sich über Gespräche mit Kuratoren namhafter Institutionen. "Alle wichtigen Leute waren da" stellt auch Daniela Steinfeld von der Galerie Van Horn (Düsseldorf) fest.

Gute Stimmung im Sektor "NEUMARKT"
"Sehr happy" war der Kölner Berthold Pott, der eine Wandarbeit von Evan Robarts nach London und eine Leinwand von Colin Penno in die Niederlande verkaufte. Ein Gemälde von Max Frintrop geht hingegen an einen Kölner Sammler. "Die ART COLOGNE ist für uns die wichtigste Messe in Deutschland", hieß es am Stand der Berliner Galerie Soy Capitán, wo man sich über "starkes institutionelles Interesse" freute. Viel Erfolg hatte PPC Philipp Pflug Contemporary (Frankfurt) mit seiner Soloshow der Künstlerin Bettina von Armin. Schon zur Messehalbzeit hatte er mehr als die Hälfte der Bilder an Kölner und Frankfurter Sammler verkauft. Zudem zeigte auch ein Kunstberater aus Monte Carlo Interesse. Die Bonnerin Gisela Clement verbuchte viel Zustimmung für die Einzelausstellung der amerikanischen Malerin Melissa Logan. Das gesamte Projekt konnte die Galeristin für eine Ausstellung in das Kunstmuseum Goch vermitteln.

"Wir hatten unglaublich gute Gespräche mit Sammlern und Kuratoren", berichtete Chris Lünsmann von der Berliner Galerie Dittrich & Schlechtriem, die besonders viel Interesse an fotografischen Arbeiten von Julian Charrière verbuchte, der seine Fotografien mit radioaktivem Sand belichtet. Der Kölner Markus Lüttgen ließ dem Künstler David Jablonowski freie Hand bei der Kuratierung seines Standes. Besonders gefragt waren Gemälde des Niederländers Marien Schouten (9.500 Euro). "Es war eine Herausforderung, den Stand kuratieren zu lassen, aber es hat sehr viel Spaß gemacht", so Lüttgen.

Hoch zufrieden über die Collaboration mit der Antwerpener Galerie Sofie van de Velde war die Galerie Cosar HMT (Düsseldorf). "Wir haben Werke von allen drei Künstlern verkauft und freuen uns beide über die Synergie-Effekte, die uns der Gemeinschaftstand einbringt", so Michael Cosar. "Die Collaborations sind ein tolles Format und für beide Galerien eine "Win-Win-Situation", weil sie jeder Galerie neue Kontakte eröffne. "Wir hatten viel mehr ausländisches Publikum am Stand und haben am ersten Tag fast nur an ausländische Sammler verkauft", berichtete Cosar. Die "Collaborations" seien ein Zukunftsmodell, das auch für etablierte Galerien tauge und das auf allen Hallenebenen praktiziert werden solle.

Viel Aufmerksamkeit gab es auch für den Stand von Kate Werble (New York), der über und über mit Spiegeleierobjekten von Christopher Chiappa bestückt war, die in großer Zahl auch verkauft wurden (ab 425 Euro). "Wir haben viele neue Kontakte machen können", so Olivia Stewart. Gleiches gilt für die Galerie Roberto Paradise aus Puerto Rico, die erfolgreich war mit den gehäkelten Wandfiguren von Caroline Wells Chandler. "Wir sind sehr glücklich", so Alejandro Sacarello. Verkäufe erzielte auch die New Yorker Galerie Lyles & King (New York) mit Gemälden von Chris Hood (13.500 Euro). Hier freute man sich ebenfalls über neue Kontakte.

Die Galerie Crone stellte mit Tobias Hoffknecht und Stephanie Stein zwei Schüler von Rosemarie Trockel vor. Ihre gelbe Gummizelle "Marta" wurde für knapp 30.000 Euro verkauft. Bewährt hat sich auch die Zusammenarbeit zwischen der Berliner Galerie Guido Baudach und der in Tel Aviv ansässigen Galerie Sommer Contemporary. Zwei abstrakte Gemälde von Lihi Turjeman wechselten hier ebenso den Besitzer wie Arbeiten von Tamina Amadyar (6.500 Euro) und Skulpturen von Philipp Modersohn (5.500).


Liste der gemeldeten Verkäufe

Halle 11.1

Galerie Klaus Benden (Köln)
* Lichtskulptur von Hans Kotter "Point of View", ¤ 32.000
* Zeichnung von Tom Wesselmann "Beautiful Kaste", 1995, ¤ 70.000
* "Brush Stroke" von Roy Lichtenstein, ¤ 36.000
* Robert Rauschenberg "Pages and Fuses", Siebdruck, ¤ 18.000

Galerie Derda (Berlin)
* August Heitmüller, "o.T.", Öl auf Leinwand, ¤ 45.000
* Arbeiten von Bauhaus-Schülern
* aquarellierte Lithographie von Paul Klee, 1919, ¤ 26.000

Galerie Johannes Faber (Wien)
* Fotografien von Alfred Seiland aus der FAZ-Kampagne "Dahinter steckt ein kluger Kopf", 1995-2006, je ¤ 4.400

Galerie Maulberger (München)
* Objektcollagen von Herbert Zangs; Werke von Karl Otto Götz und Conrad Westphal

Thole Rotermund (Hamburg)
* Werke von Lyonel Feininger, Karl Schmidt-Rottluff und Ernst-Ludwig Kirchner
* verkaufte Arbeiten aus der Sonderausstellung mit Künstlerpostkarten aus dem Expressionismus

Galerie Schlichtenmaier (Grafenau)
* Grafik von Horst Antes. Gemälde von Eckart Hahn
* Serigraphien von Georg Kaul
* Arbeit von Julian Bisset
Galerie Utermann (Dortmund)
* Gouachen von Emil Schumacher
* Werke von Horst Antes

Galerie von Vertes (Zürich)
* Gabriele Münter "Tauwetter im Dorf", 1948, Öl auf L., ¤ 345.000


Halle 11.2

Galerie Daniel Buchholz (Köln, Berlin)
* zwei monumentale Arbeiten von Anna Imhof, die den deutschen Pavillon auf der Biennale bespielt, Autolack auf Aluminium
* Arbeit von Lucy McKenzie ¤ 20.000;Arbeit von Josef Strau in Bundeskunstsammlung 15.000 Dollar
* verkaufte Relief von Florian Pumhösl

Galerie Eigen + Art (Berlin, Leipzig)
* Gemälde von Tim Eitel ¤ 190.000 und David Schnell ¤ 110.000
* Skulptur von Stella Hamberg, "Trance", 2016, Bronze, ¤ 62.000
* sämtliche Leinwände von Titus Schade, je ¤ 4.000; Werke von Karl-Heinz Adler

Jahn und Jahn (München)
* Arbeiten von Papier von Hedwig Eberle, Gerhard Richter, Karl Bohrmann, Imi Knoebel

Max Hetzler (Berlin, Paris)
* Werk von Günther Förg ¤ 180.000
* Arbeit von Jeff Ellrod

Galerie Hauser & Wirth (Zürich, London, New York, Los Angeles)
* Arbeiten von Phyllida Barlow und Philipp Vandenberg

König Galerie (Berlin)
* Elmgreen & Dragset "Reversed Crucifix" ¤ 150.000
* alle Arbeiten von Jorinde Voigt, je ¤ 20.000
* Wandarbeit von Anselm Reyle

Galerie Christian Lethert (Köln)
* große Arbeit von Imi Knoebel

Galerie Nagel/Draxler (Köln, Berlin)
* drei Skulpturen von Anna Fasshauer je 17.000 Euro
* Arbeiten von Heimo Zobernig

Carolina Nitsch (New York)
* Auflagen-Arbeiten von Gerhard Richter ¤ 50.000
* Bruce Nauman "Studies for Holograms", 1970, ¤ 40.000
* Radierungs-Serie von Christopher Wool
* mehrere Mappen von Thomas Schütte

Galerie Thaddeus Ropac (Salzburg, Paris)
* Skulptur von Tony Cragg, ¤ 250.000
* Skulptur von Antony Gormley, Stahl, 2015, 350.000 Pfund
* Papierarbeit von Georg Baselitz
* Gemälde von Daniel Richter

Sies + Höke (Düsseldorf)
* Installation von Julius von Bismarck in die Bundeskunstsammlung, ¤ 20.000

Sprüth Magers (Berlin, London, Los Angeles)
* Fotoarbeit von Cindy Sherman 375.000 US-Dollar
* zwei Skulpturen von Rosemarie Trockel je ¤ 90.000
* Skulpturen von Michael Pirgelis ¤ 20.000
* Collagen von John Bock

Michael Werner Kunsthandel (Köln, London New York)
* A.R. Penck "Ohne Titel" 1968, sehr selten
* Fotografische Arbeiten von Jeff Cowen
* Arbeiten von Sigmar Polke und Per Kirkeby

Van Horn
* Werke von Föttinger und Sabrina Fritsch

Galerie David Zwirner (New York, London)
* Arbeiten von Thomas Ruff
* Yayoi Kusama, neue Arbeit der 94-Jährigen, ¤ 350.000
* Leinwand von Oscar Murillo


Halle 11.3

Galerie Tobias Naehring (Leipzig)
* Timo Seber, UV-Prints auf Spiegel mit Permanent-Marker, ¤ 4.800

Bertold Pott (Köln)
* Leinwände von Colin Penno
* Gemälde von Max Frintrop
* Wandarbeit von Evan Robarts


Ihr Kontakt bei Rückfragen:

Peggy Krause
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Anmerkung für die Redaktion:
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Presseinformationen finden Sie unter www.artcologne.de/Presseinformation
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