11.–14.04.2019

#artcologne2019

Aurel Scheibler - Art Cologne 2019

Bei seiner 25. Teilnahme an der Art Cologne präsentiert Aurel Scheibler eine Zusammenstellung ausgesuchter Werke von jungen mit kunsthistorisch bedeutungsvollen Künstlern.

Im Zentrum steht dabei das Werk Raumplastik Weiß 1968/I von Norbert Kricke (1922-1984), einem der bedeutendsten Bildhauer der Nachkriegszeit. Seine Skulptur aus dem Jahre 1968 scheint in ihrer Leichtigkeit regelrecht zu schweben und mit ihrer Bewegung sich in den sie umgebenden Raum auszuweiten.

Tom Chamberlain (1973) hat sich dem substantiell Schweren in der Malerei entledigt. Kein Duktus, keine klar definierte Gestalt ist auf seinen Bildern sichtbar, stattdessen unzählige, dünne Farbschichten, deren visuelle Erfahrung im Moment ihrer Betrachtung aufzugehen und wieder zu verschwinden scheint.

Ausladend prangt der aus verschieden großen und verschieden farbigen Lettern zusammengesetzte Schriftzug Helden von Jack Pierson (1960) über die Kojenwand. Er ist bei weitem keine Aufforderung zur Verehrung als vielmehr in seiner Erscheinung der verschiedenen Fundstücke ein Sinnbild für die fragmentarischen Momente des Lebens. Der Schriftzug Helden, zugleich auch eine Hommage an David Bowie, ist das einzige Wordpiece Piersons in deutscher Sprache.

Carolin Eidner (1984) ist mit einem ihrer jüngsten Werke, einer Malerei aus pigmentiertem Gips, auf dem Stand vertreten und wird zudem in einer Collaboration mit Natalia Hug einen eigenen Stand (C- 040) bespielen. Eidner konzentriert sich auf das Material, seine konzeptionellen und physischen Aspekte und verwendet es oft auf unkonventionelle Art und Weise, um das Vertraute neu zu erfinden und in einen neuen Kontext zu stellen.

Alice Neel (1900-1984), eine der wichtigsten amerikanischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die spätestens seit Ihrer Retrospektive in den Hamburger Deichtorhallen auch einem breiten deutschen Publikum ein Begriff ist, ist unter anderem mit Windows (No.2) von 1965 vertreten. Neel malte eine Reihe von Gemälden mit der Darstellung des Ausblicks aus ihren Wohnungen, die häufig ein Gefühl
des Eingeschlossenseins vermitteln, da der Blick lediglich auf die Fassade gerichtet, das dahinter treibende Leben jedoch nicht zeigt.

Ernst Wilhelm Nays (1902-1968) Werk ist vom virtuosen Umgang mit Farbe geprägt. Sie war die Grundlage für den Spannungsaufbau in seinen Bildern, der sich als roter Faden durch sein Gesamtwerk zieht. Während Nay hier unter anderem mit einem späten Aquarell von 1966 vertreten
ist, zeigt Aurel Scheibler anschliessend zum Gallery Weekend Berlin sein malerisches Spätwerk mit Bildern aus der Zeit von 1965 bis 1968. Ernst Wilhelm Nay gilt als der bedeutendste und einflussreichste deutsche Künstler der abstrakten Malerei der 1950er und 1960er Jahre.

Des Weiteren zeigt Aurel Scheibler auf der diesjährigen Art Cologne Werke von Neil Gall (1967), Jonathan Bragdon (1944), Stefan Löffelhardt (1959), Öyvind Fahlström (1928-1976) und Vivian Greven (1985). Vivian Grevens Werke waren kürzlich in der Ausstellung 'Ekstase' im Kunstmuseum Stuttgart zu sehen waren und sind im Herbst Teil der Ausstellung 'Jetzt3 - Junge Malerei in Deutschland' im Kunstmuseum Bonn und anderen Orten.

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Aurel Scheibler eröffnete im April 1991 in Köln und zog 2006 nach Berlin; zunächst mit einem Standort in Charlottenburg, in Kreuzberg und seit Sommer 2012 im Tiergarten. Durch die Verflechtung des internationalen zeitgenössischen Galerieprogramms mit historisch bedeutungsvollen Werken des vergangenen Jahrhunderts hat sich Aurel Scheibler über die Jahre als eine exzeptionell individuelle Präsenz etabliert. Die Zusammenführung von Nachwuchskünstlern, etablierten und historischen Künstlern in korrespondierend tiefgründigen Ausstellungen ist eine der beachtlichsten Eigenschaften der Galerie.

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