23.–26.04.2020

#artcologne2019

COLLABORATIONS - Begegnungen in der Kunst

Mit dem Sektor COLLABORATIONS bietet die ART COLOGNE Galerien die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Partnern zu präsentieren. Dabei können die Ansätze überaus vielschichtig sein. COLLABORATIONS können auch historische Komponenten darstellen, wie im Fall der Galerie Kleindienst, die den einflussreichen Maler Arno Rink, einen der Wegbereiter der Leipziger Schule, und seine Wirkung auf die nachfolgende Künstlergeneration würdigt. 32 Galerien beteiligen sich unter diesen Vorzeichen und vermitteln neue Ideen der Zusammenarbeit und des Dialogs zwischen Künstlern, Galerien, Themen oder Stilrichtungen. Kuratiert wurde der Sektor von Michelle Cotton, Direktorin Bonner Kunstverein, und Gigiotto del Vecchio, Archivio Conz, Berlin.

Hier ein Überblick:

Die ammann//gallery (Köln) inszeniert einen Dialog zwischen Hélène Binet und Zaha Hadid, in dem die wechselseitigen Bezüge zwischen Architektur, Kunst und Design sichtbar werden. Im Mittelpunkt stehen Binets Fotografien, in denen die Strukturen und Lichtkompositionen in Hadids Bauten erfahrbar werden. Das Zusammenspiel von Kunst und Architektur wird durch Hadids Entwürfe für Möbel, Schmuck und Fashionprodukte in den Bereich des Designs erweitert.

Guido B. Baudach (Berlin) kooperiert mit Blank Projects (Kapstadt) und zeigt Arbeiten der Künstler Philipp Modersohn, Thomas Zipp und der aus Afghanistan stammenden Tamina Amadjar, die Farbfeldmalerei mit orientalischen Einflüssen verbindet. Blank Projects (Kapstadt) konzentriert sich auf den Fotografen Sabelo Mlangeni, der die komplexen kulturellen Identitäten der heutigen südafrikanischen Gesellschaft zum Thema seiner Schwarz-Weiß-Fotos macht.

Die Galerie Mathias Güntner (Hamburg) inszeniert auf ihrem Stand einen Dialog zwischen dem Ungarn Endre Tot und der zwanzig Jahre jüngeren Monika Brandmeier, die beide mit Sprache arbeiten.

Natalia Hug (Köln) und Aurel Scheibler (Berlin) bespielen ihren Gemeinschaftsstand mit Werken von Carolin Eidner, die mit pigmentiertem Gips auf Styropor malt.

Die Galerie Knoell (Basel) und Larkin Erdmann (Zürich) erinnern an den vielseitigen Schweizer Künstler Max Bill, der am Bauhaus in Dessau studiert hat. Das Multitalent war als Architekt und Designer tätig, erlangte aber auch als Bildhauer, Grafiker und Maler Berühmtheit.

Le Guern (Warschau) und Zahorian & Van Espen (Prag, Bratislava) stellen etablierten Positionen wie Tomasz Ciecierski und Ania Borzobohaty die jungen Künstler Juraj Kollar und Stefan Papco gegenüber.

Kleindienst (Leipzig) würdigt den 2017 verstorbenen Maler Arno Rink, einen der Wegbereiter der Leipziger Schule. Seine Werke in Verbindung mit Arbeiten der von ihm beeinflussten Künstler sind Gegenstand des Generationendialogs.

Daniel Marzona (Berlin) teilt sich den Stand mit Rolando Anselmi (Berlin, Rom). Die Galeristen vereinen Werke der Bildhauer Johannes Wald und Gianni Caravaggio. Wald arbeitet mit tradierten Materialien und Techniken, Caravaggio dient die Bildhauerei als spontanes Medium zur Auseinandersetzung mit ihr unverwandten Themen. Die Gemeinsamkeit der beiden Künstler besteht darin, dass sie in ihrem Schaffen das explizite Bild vermeiden.

Parrota Contemporary Art (Köln) kombiniert Arbeiten des niederländischen Künstler Pieter Laurens Mol mit den Fotografien von Timm Rautert.

Esther Schipper (Berlin) und DREI (Köln) richten der an der KHM lehrenden Amerikanerin Julia Scher eine Soloshow aus, die sich in ihrem Schaffen mit Überwachungs- und Kontrollmechanismen beschäftigt.

Die Berliner Galerien Soy Capitán und Tanja Wagner stellen zwischen sechs feministischen Positionen mit unterschiedlicher Biographie und geographischer Herkunft einen vielstimmigen Dialog her.

Hubert Winter (Wien) vereint bei seinem Debüt auf der Art Cologne mit der Österreicherin Birgit Jürgensen und der türkisch-französischen Künstlerin Nil Yalter zwei Protagonistinnen der feministischen Konzeptkunst. Nil Yalter ist derzeit außerdem mit einer umfangreichen Ausstellung im Museum Ludwig präsent.

Die Galerie Thomas Zander (Köln) konfrontiert monochrome Gemälde des Kölner Malers Günter Umberg mit Bildern des Londoners James White, der in schwarz-weißen Stillleben Alltagsgegenstände und -situationen abbildet.

Anmerkung für die Redaktion:
Fotomaterial der ART COLOGNE finden Sie in unserer Bilddatenbank im Internet unter
www.artcologne.de im Bereich „Presse“.
Presseinformationen finden Sie unter www.artcologne.de/Presseinformation
Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

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